Vorschau
München 2002 & Rückschau München 2001 Der Sommer ist noch nicht einmal richtig vorbei und schon herbstet es wieder und die Münchner Mineralientage rücken wieder in das Blickfeld von Sammlern und Händlern. Die offizielle Internetseite findet sich natürlich nach wie vor unter: Und im Prinzip ergibt sich wieder "The same procedure as every year" d.h. es bleibt insofern alles beim alten, als das es nämlich auch dieses Jahr neue Hallen gibt. Keine Angst, die A4 bis A6 liegen nur auf der anderen Seite des Atriums und sollen Aufbautechnisch auch besser zu erreichen sein als die B-Hallen letztes Jahr. Innendrinn sieht alles ganz genauso aus, da man versucht die Zusammenstellung der Aussteller weitestgehend beizubehalten. Zudem ist man eben nicht mehr nur B-Klasse ! Hinter den Kulissen der
Webseite der Mineralientage wird auch schon fleißig
gearbeitet. Online sind bereits die Ausstellerdaten
(z.Zt. noch von 2001) verfügbar, was wohl auch einige
Datenpiraten dazu veranlasst hat die Aussteller mit
unerwünschter Werbung zu überziehen und mit
Pseudorechnungen abzukochen. Man versucht da Lösungen zu
finden um zumindestens dieses "data mining"
etwas zu erschweren, aber schließlich kann man auch
nicht verhindern, daß die Adressen einfach aus dem
Messekatalog abgeschrieben werden. Ein digitales Format
des Hallenplans ist in Arbeit und wird sobald verfügbar
auch auf dieser Webseite in zoombarer Form als
"Preview" zu sehen sein. München "quo vadis
?", das wird sich wohl mancher Aussteller und
Besucher letztes Jahr gefragt haben. Der 11. September
lag auch über München wie ein drohender Schatten.
Mancher Einkäufer aus Übersee bekam von seiner besseren
Hälfte sogar Flugverbot erteilt und Aussteller aus
"unsicheren" Ländern konnten z.T. wegen
Visaproblemen nicht anreisen. Zudem sind natürlich
Luftfrachtkisten mit schweren Erzbrocken, die unter dem
Röntgenschirm alle so schön undurchsichtig schwarz
erscheinen höchst verdächtige Kontrabande. Letztendlich
kamen dann doch aber wieder mehr Besucher als das Jahr
zuvor obwohl subjektiv weniger Besucher in den
großzügigen Gängen herumzulaufen schienen. Aber das
ist wohl der Unterschied zwischen "gefühltem"
und "statistischem" Besucherandrang. Die Highlights der Messe 2001 waren mit Sicherheit die Höhlengeheimnisse mit ihrer ständig ausgebuchten 3D-Schau und die atemberaubenden Stücke der Sammlung Giazotto aus Italien. So mancher Sammler wäre froh wenn er nur eine solche "Bombe" bei sich zu Hause hätte. In München war eine ganze Sammlung von Sahnestückchen in Extraportionsgröße zu bewundern ! Etwas in den Hintergrund gerückt erschienen da manchmal die sehr liebevoll gestalteten Sammlervitrinen, von denen es ruhig auch noch ein paar mehr werden dürfen. Bis diese aber solchen Kultstatus erreicht haben wie auf der "Main Show" in Tucson wird noch etwas Zeit vergehen. Was kann man potentiellen Besuchern raten ?
Hoffen wird das die "very very old economy" des Steinehandels sich von dem Zusammenbruch der "new economy" unbeeindruckt zeigt. Schließlich ist der Steinehandel das zumindest zweitälteste Gewerbe der Welt. Schon in der so treffend "Steinzeit" genannten Epoche wurde so nützliches wie Feuerstein und weniger nützliches wie leuchtend bunte Mineralpigmente (für das Makeup neolithischer Betreiberinnen des ältesten Gewerbes) über recht erstaunliche Entfernungen gehandelt. So mancher smarte Internetspekulant hätte doch besser sein Geld in ein paar Steinchen investiert, die man immerhin real in Händen halten kann, als in virtuelle Geschäftsideen deren Anteilsscheine bereits den Weg ins digitale Nirwana angetreten haben... Also, aufi gehts nach München ! Bildergalerie |
| "Riesenkristalle" aus der Sammlung Alberto Giazotto | |||
| Eisenblüte | |||
| Stalagmiten
und Stalaktiten aus der Sammlung Martin Zinn, USA |
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| Diverse
"Schnappschüsse" von den Münchner Mineralientagen 2001 |
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| Diese wunderschöne Quarzkristallstufe aus China wurde in München eingekauft und auch gleich wieder verkauft ! | |||
| Keine Amethyste sondern "Tschermigite" aus Rußland. Diese Kristallzüchtung hört aber auch auf den etwas prosaischeren Namen "Chromalaun" ! | |||
| Dieser nette und liebenswürdige Händler aus China spricht zwar kein Wort Deutsch und auch nur ein paar Brocken Englisch; das tut aber seiner Geschäftstüchtigkeit keine Abbruch. Er ist auch unter dem Spitznamen "Cheap-Cheap" bekannt. (zu deutsch "billig-billig") | |||
| Rückblende auf München | |||
| 2000 | 1999 | 1998 | |
Hinweis für Datenpiraten ! Für alle Bilder halte ich das Copyright !
© 2002 by Udo J.A. Behner